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Hegering Meinerzhagen Valbert e.V.     

Jagdhorn Blasen

mit HL Fabian Matzner

Schon im frühen Mittelalter (800–1000) war das weithin hörbare Jagdhorn beliebt und außerdem heilig: niemand außer dem berechtigten Träger durfte es berühren, beziehungsweise blasen.

Das Hifthorn, auch Hiefthorn oder lokal Zinke wurde als das wohl älteste Jagdhorn vom einfachen Jäger geblasen. Es wurde an einer Hornfessel getragen und war aus Büffel- oder Stierhorn gefertigt.

Der aus Byzanz stammende Olifant wurde im 11. und 12. Jahrhundert von Edelleuten geblasen. Er war aus einem Elefantenzahn gefertigt, etwa drei bis vier Kilogramm schwer und wurde an der rechten Hüfte getragen.

Das Parforcehorn, auch Trompe de Chasse ist ein großes Jagdhorn mit großen Rohrwindungen und weiten Stürzen, das bei der Parforcejagd vor allem in Frankreich Verwendung findet. Der Sauerländer Halbmond ist ein sichelförmiges Jagdhorn aus Messing, das heute noch von Brackenjägern geblasen wird.

Im Gegensatz zu größeren Hörnern, die an Hornfesseln oder umgehängt getragen werden, kann das Clewingsche Taschenhorn in der Jackentasche transportiert werden.

Gebräuchlich ist heute, als kleinere Form des Jagdhorns im deutschsprachigen Raum, das fünftönige Fürst-Pless-Horn (oder Pless-Horn) in der Tonart B, das erst seit den 1880er Jahren verbreitet ist.(Wikipedia)

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